Nach einem Abstecher an die Grenze zu Weissrussland ging die Fahrt nach Westen Richtung Polen weiter. Einige Kilometer vor der Grenze Ukraine - Polen begann der Lastwagenstau auf der ukrainischen Seite und endete auch auf der polnischen Seite erst einige Kilometer nach der Grenze. Wobei die leeren Sattelschlepper auf ukrainischen und die vollbeladenen auf polnischer Seite warteten.
Die Einreise war an und fuer sich problemlos. Sie dauerte einfach lange (2h), weil so viele in die EU wollten.
Polen
Polen ueberraschte mich mit guten Strassen, vielen Laeden, viel Kleinhandwerk, Feldern und Waeldern, modernen Tankstellen und teurem Benzin (2.40 CHF/L). Ganz im Osten des Landes fuhren wir nordwaerts, machen an Fahrtagen etwa 200km mit Mittagspausen im Wald. Da liegen wir dann, schauen in die Baumkronen und lassen die Gedanken wie die Wolken am Himmer vorbei ziehen. Schoen sind in Polen auch die vielen bewohnten Storchennester auf den Telefonmasten und die Blumenwelt auf den grossen Wiesen. Wir waehlen Landstrassen mit wenig Verkehr und fuhren so zB einsam 30km durch einen grossen Wald, an einem See vorbei und weiter ueber Felder bevor wir in ein Staedtchen kamen, das alles bietet, was wir brauchen.
Uebrigens, die Roecke sind hier wieder bedeutend laenger! Endlich faehrt Phil wieder mit ueblichem Tempo durch die Doerfer und Staedte!
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Written on the 30th day of trip II - Austria-Russia-Mongolia
2'540 Km on the road