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Feldkirch (A) - Augustow (PL) Teil II

Written in Ukraine
06/29/2008 by jazz

Am 26.6.08 reisten wir von der Slowakei in die Ukraine ein. Wir waehlten einen kleinen Grenzuebertritt und so verlief alles total gut und ohne Probleme. Als CH-Buerger brauchten wir kein Visum und auch die Motorraeder mussten wir nicht, wie uns in der CH gesagt wurde, teuer versichern lassen. Der Zollbeamte machte einen Telefonanruf und fragte nach, was mit den Motorraedern zu tun sei und winkte uns kurz darauf durch.

Ui Ui Ui, Ukraine
Die Ukraine begruesste uns mit rapid schlechteren Strassen, winkenden mageren Kindern und dem uns wohlbekannten kyrillischen Schriftbild. Kuehe am Strassenrand, nie mehr als zwei aufs Mal, streunende Hunde und etwa alle 10km ein Bauerndorf. In den Doerfern gibt es ueblicherweise eine Apotheke, eine Bar, einen Tante-Emma-Laden und eine Bushaltestelle. In den groesseren Doerfern, kleinen Staedten (etwa alle 70km) gibt es einfach von allem oben erwaehnten zwei Ausfuehrungen plus noch eine Tankstelle. In den grossen Staeten (wir sahen 2), gibts dann noch zusaetzlich den Dorfplatz mit Park und dem einzigen, dafuer teuren Hotel.

Alkohol
Die Menschen in der Ukraine trinken gerne und viel (hochprozentiges) und oeffentlich. In einem Hotel war unter uns im Saal eine Geburtstagsfeier mit Band. Die Maenner dieser Festgesellschaft kamen gegen 2 oder 3 Uhr morgens -ohne Band- in den Aufenthaltsraum neben unserem Zimmer. Sie sangen durch bis um halb acht! Melancholische Lieder, oft dreistimmig, die mich doch immer mal wieder in den Schlaf begleiteten. Leider wurde nach jedem Lief heftig und lautstark debatiert, aehnlich wie wir das nach einem Jass machen.

Frauen
Auf den Feldern fehlen die landwirtschaftlichen Fahrzeuge. Alte Frauen, meist rundlich, in Rock und mit Kopftuch, arbeiten morgens mit der Hacke im Feld und sitzen ab dem Mittag am Strassenrand vor ihrer bescheidenen Huette im Schatten der Kirschbaeume und bieten Tagesernten an Kartoffeln, Erdbeeren oder Tomaten feil.
Ich habe des westlichen Teil der Ukraine sehr arm erlebt. Die Leute besitzen keine Autos, ihre Haeuser sind einfach und alt und ihre Kleidung genau so. Ausser die jungen Frauen- die tragen mit Vorliebe kuerzeste Roecke, Megastoegis und ein knallenges Oberteil. Die meist langen Haare sind top friesiert und das das Make-up ist perfekt. Ja, sie sehen gut aus, die Ukrainerinnen! In den Staedten bewegen sie sich stolz und zielstrebig, aber immer langsam und ohne Laecheln.

Natur
An der Ukraine gefallen haben mir vor allem die endlosen, flachen Weiten im Nordwesten des Landes. Waelder, Felder und Seen, soweit das Auge reicht. Die Strassen sind holperig aber zuverlaessig ohne Schlagloecher und schnurgerade durchs Land gelegt- herrlich!

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Written on the 25th day of trip II - Austria-Russia-Mongolia
1'891 Km on the road


Route in Ukraine


 
 
 
 
 

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Fischsnack in UA, mhhh fein!
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